Hemp

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Als einjährige Pflanze säte man den Hanf im Frühjahr und konnte ihn, je nach Sorte, in vier bis fünf Monaten ernten. "Der Hanf wird ähnlich wie Getreide geerntet, wird auf dem Felde getrocknet, dann gequetscht und zuletzt gehechelt. Durch das Hecheln wird die harte Rinde entfernt, die Hanffaser bleibt zurück, aus ihr gewinnt man dann das Hanfgarn".  Hans Fehre, Seemännische Handarbeiten, Eckardt & Meßtorff, Hamburg, 1942.

Die Pflanze erreichte eine Länge bis zu drei Metern und mehr. Hanf-Tauwerk war daher von ausgezeichneter Qualität und fand an Bord in geteertem und ungeteertem Zustand Verwendung als Laufendes Gut, Bändselgut und Hängemattsgut.

"Geteert, wo es der Witterung dauernd ausgesetzt ist und nicht durch Blöcke geholt werden muß. Gegen Witterungseinflüsse und Seewasser widerstandsfähiger, jedoch weniger lehnig( geschmeidig ) als ungeteertes Hanftauwerk. Ungeteert im Gebrauch der Takelage, als Flagg-, Lot- und Logleinen, als Hängemattsgut und Bändselwerk. Reck neuen Hanftauwerks ungeteert 15-20%, geteert 10-15%." Castagne, Fritz, Unterrichtsheft für die Segelschiffe der Kriegsmarine, Kiel 1933 (?)

Der Anbau des Hanfes war auch in den gemäßigten Breiten möglich. Hauptanbauländer waren Jugoslawien, Ungarn, Italien, Rußland und China. Von bester Qualität und den bedeutenden Seefahrtsnationen bevorzugt, war besonders "Russischer Hanf", der unter Zar Peter dem Großen angebaut und zur Weiterverarbeitung exportiert wurde.

Anbaugebiete: Jugoslawien, Ungarn, Italien, Rußland, China.

 

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